Über uns

Unsere Historie

Ab 1698 siedelten unsere Vorfahren, hauptsächlich aus Oberschwaben kommend, in Budakeszi.
Ein kurzer Rückblick in die Geschichte:

„Im Jahre 1683 wurden die Türken vor Wien zurückgeschlagen, drei Jahre darauf schlugen alle deutschen Stämme die Schlacht um Ofen und erzwangen den Sieg über die Türken. Prinz Eugen von Savoyen befreite Pannonien und ermöglichte die Ansiedlung deutscher Siedler in Ungarn, die man später Donauschwaben nannte.

Originaltext eines Schriftstücks von 1698 (übersetzt aus dem Lateinischen und veröffentlicht im Budakesser Heimatbuch):

“Graf Peter Zichy, der sein im Komitat Pilis gelegenes, und seit einigen Jahren kaum bewohntes Landgut Budakeszy, einigen Schwaben deutscher Nation seit Anfang dieses Jahres zur Besiedlung überlassen, und ihnen zur Bebauung zugeteilt hatte, und wie von diesen auf diese Weise das besagte ehemalige Landgut nunmehr als Gemeinwesen Budakeszy neu besiedelt wird.
(Pest, 10. Juni 1698).“

Bis zur Vertreibung 1946, rund 250 Jahre später, lebten und arbeiteten unsere Vorfahren als Bauern und Handwerker in Budakeszi und pflegten in der Ferne ihre mitgebrachte deutsche Kultur. Rund 5000 Heimatvertriebene aus Budakeszi wurden nach dem 2. Weltkrieg auf ganz Baden-Württemberg verteilt. Eine starke Ortsgemeinschaft wurde auseinandergerissen. Unser Verein soll eine Plattform sein, auf der sich Vertriebene und deren Nachfolgegeneration treffen und sich über das Leben ihrer Ahnen von 1698 bis 1946 informieren können.

Unsere Leitgedanken

GedankenblaseWir sind die nach dem zweiten Weltkrieg vertriebenen Ungarndeutschen und ihre Nachfolgegenerationen aus Budakeszi, einem Ort im Ofener Bergland, der im Jahr 2000 zur Stadt erhoben wurde, nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest gelegen.

Wir versuchen vor allem die kulturellen Gepflogenheiten und Bräuche unserer Eltern, gerade in unserer heutigen Zeit, wahrzunehmen und zu erhalten.

Wir wollen Interesse an heimatkundlichen Themen wecken und vertiefen, Geschichtsbewustsein und die Heimatverbundenheit stärken und die Heimat- und Familienforschung fördern. Dafür haben wir Zugriff auf die Kirchenbücher aus Budakeszi ab dem Jahre 1699.

Wir organisieren Veranstaltungen wie den Kiritog und Seniorentreffen und führen alle 2 Jahre eine Kulturfahrt in die alte Heimat durch.

Wir arbeiten mit der Stadt Budakeszi zusammen, vor allem mit dem Stadtrat für deutsche Minderheiten und den Vereinen, die sich die Erhaltung der deutschen Kultur als Ziel gesetzt haben.

Wir unterstützen die Zusammenarbeit der Partnerstädte Budakeszi und Neckarsulm im menschlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Sinne.

Die Mitarbeit im Verein und in den Gremien ist ehrenamtlich. Sie eröffnet interessante Wissensgebiete und vermittelt vielfältige Kontakte.

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Eine Mitgliedschaft bei uns ist kostenlos!

Ebenso freuen wir uns über die Unterstützung von Firmen.